2014

Bericht aus der Kita Fatima, Vossenack von der Heiligtumsfahrt 2014 des Bistums Aachen!

"Komm wir suchen einen Schatz"

Unter diesem Motto hat das Bistum Aachen aus Anlass des Heiligtumsjahres alle Vorschulkinder aus dem Bistum Aachen am 23. Juni 2014 zu einer Heiligtumsfahrt eingeladen.

Die Aachener Heiligtumsfahrt hat ihren Ursprung in der Wallfahrt, die bereits zu Zeiten Karl des Großen stattfand. Im Jahre 799 wurde die Einweihung der Pfalzkapelle (Aachener Dom) ein sagenhafter Reliquienschatz aus Jerusalem übersandt. Möglicherweise erhielt dieser bereits die vier Tuch-Heiligtümer, die seit 1349 im siebenjährigen Turnus während der Heiligtumsfahrt, vermutlich erstmalig im Jahre 1239, dem Marienschrein entnommen und öffentlich ausgestellt, von Gläubigen und Pilgern verehrt werden. Bei den Heiligtümern handelt es sich um das Kleid Mariens, Windel und Lendentuch Jesu, Enthauptungstuch Johannes des Täufers; einen unsagbaren Schatz, dessen Herkunft auf Grund von Material und Machart auf die Antike im Mittelmeerraums zurück zu führen ist. Für gläubige Christen bedeuten diese Reliquien Zeichen und Sinnbilder, dass Jesus als Mensch auf der Erde gelebt hat und gestorben ist.

Die Idee war, den Kindern ein Gemeinschaftserlebnis zu ermöglichen, einen Ausflug der besonderen Art. Ganz schnell war für uns klar, uns an diesem Tag zu beteiligen. Anfang 2014 starteten wir schon mit den ersten Vorbereitungen. Das Karnevalsthema gestalteten wir unter dem Motto "Mittelalter", wo die Heiligtumsfahrt nach Aachen ihren Ursprung hat. Im weiteren Verlauf der Vorbereitungen lernten die Kinder:

- Karl den Großen
- Die Geschichte vom Aachener Dom
- Den Ursprung der Heiligtümer
- Die Lieder für den Wortgottesdienst und viele interessante Dinge kennen.

Es wurde ebenfalls mit den Kindern ein Pilgerstab, eine Schatzkiste, Kappen als Erkennungszeichen und Anhänger mit Namen, Adresse und Notfalltelefonnummer gestaltet. Die Vorbereitungszeit verging wie im Fluge und endlich war der Tag da.

Morgens um 7.40 Uhr starteten wir am Bahnhof Schlagstein mit der Rurtalbahn bis Düren, um anschließend mit der deutschen Bahn weiter nach Aachen zu fahren. Schon am Bahnhof wurden wir von freundlichen Helfern für diesen Tag begrüßt. Unser erster Weg war zum Elisenbrunnen. Dort war ein Infostand aufgebaut, wo wir unsere Ansteckbutton erhielten und ein mitgebrachtes Foto unserer Gruppe aufhängen durften. Auf dem Weg dorthin begegneten uns schon viele Gruppen, die ebenfalls mit ihrem Pilgerstab unterwegs waren.

Von dort aus führte unser Weg zum Dom, wo Weihbischof Borsch ganz spontan den anwesenden Kindern sein Bischhofsgewand erklärte. Es war eine schöne Atmosphäre im Dom und erstaunlich leise für ca. 300 Vorschulkinder mit ihren Erzieherinnen. Rund um den Dom gab es viele Angebote, an denen man mit den Kindern teilnehmen konnte:

- Offenes Singen mit dem Leiter der Domsingschule auf dem Katschhof
- Trommelreisen
- Erzählzelt
- Figurentheater
- Verehrung der Heiligtümer
- Besuch der Aussichtsterasse vom Generalvikariat mit schönem Blick auf den
Dom und Aachen von oben
- Ruhige Plätze aufsuchen zum Picknicken und Ausruhen

Überall in der Stadt begegnete man den verschiedenen Pilgergruppen, alle mit ihrem einmaligen, individuellen Pilgerstab und ihrer Pilgerkleidung. Es war ein fröhliches, buntes Miteinander aller Beteiligten bei strahlendem Sonnenschein. Den Abschluss und die Krönung des Tages war ein gemeinsamer Wortgottesdienst auf dem Katschhof mit allen Vorschulkinder und Erzieherinnen. Die Atmosphäre auf dem Katschhof vor, während und nach dem Wortgottesdienst kann man schlecht beschreiben, sondern muss man erlebt haben. Alle 1.500 Vorschulkinder und 300 Erzieherinnen singen, beten und verehren das Kleid Mariens gemeinsam. Zum Abschluss des Wortgottesdienstes bekam jede Pilgergruppe einen Schatz für den Kindergarten geschenkt, der dann in der mitgebrachten Schatzkiste verpackt wurde.Auf einer Karte waren vier kleine Stückchen Seide aufgeklebt, in vier verschiedenen Farben. Diese Stückchen Seide stammen von den Seidentüchern, in die die Heiligtümer sieben Jahre eingewickelt sind, wenn sie im Marienschein liegen.

Der Abzug der einzelnen Pilgergruppen vom Katschhof war noch einmal ein bewegender Augenblick. Ein erlebnisreicher, wunderschöner Tag ging zu Ende. Gegen 17.40 waren wir wieder am Bahnhof in Schlagstein.

Es wurde noch viel über die Heiligtumsfahrt- Ausflug der besonderen Art- gesprochen. Eine Mutter berichtete uns: "Unsere Tochter hat sich in unserem Urlaub einen Ausflug zum Aachener Dom gewünscht, um uns das Erlebte zu zeigen und zu erzählen."

Rückwirkend können wir somit sagen, dass das Erlebte bei den Kindern nachhaltig war. Für uns steht fest: Bei der nächsten Pilgerreise nach Aachen werden wir wieder mit unseren Vorschulkinder teilnehmen, um auch diesen Kindern dieses unvergessliche Erlebnis zu ermöglichen.

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